ANMELDUNG FÜR EINE REHABILITATION IN DER FACHKLINIK LUDWIGSMÜHLE

Hier können Sie eine Anfrage zur Aufnahme stellen – einfach online!

Bitte beachten Sie zunächst die häufigsten Fragen und unsere Antworten dazu.

Fragen & Antworten

Häufige Fragen –  hier sind die Antworten! 

Es gibt viele Fragen, die man stellen kann und sollte. Damit Sie nicht lange suchen müssen, haben wir Ihnen die wichtigsten Fakten zusammengestellt. Klicken Sie einfach auf die entsprechende Frage, um die entsprechende Antwort zu erhalten. 

 

Die Anträge einer medizinischen Rehabilitation werden von dem für Sie zuständigen Kostenträger genehmigt. Folgende Träger kommen in Frage:

  • Krankenversicherung,
  • Rentenversicherung oder
  • der überörtliche Sozialhilfeträger.

Das Ziel ist, die Abhängigkeitserkrankung zu überwinden, die negativen Folgen einer Suchterkrankung zu reduzieren und ein zufriedenes Leben ohne Suchtmittel zu führen. Wenn Sie selbst den Entschluss gefasst haben, den Suchtmittelkonsum zu beenden, verhindern manchmal Entzugssymptome oder die ständige Verfügbarkeit des Suchtmittels, dass Sie den Konsum ohne Hilfe beenden können. Dann ist zunächst eine Entzugsbehandlung oder Entgiftung notwendig, die meistens im Akut-Krankenhaus durchgeführt wird, aber auch ambulant oder in einer Tagesklinik möglich ist. Wenn Sie es dadurch geschafft haben, einige Tage abstinent ohne Suchtmittel zu leben, beginnt die schwierige Aufgabe, nicht rückfällig zu werden. Dabei unterstützt Sie die Rehabilitation bei Abhängigkeitserkrankungen. Um auf Dauer abstinent zu bleiben, wird in der Rehabilitation nach Gründen gesucht, warum die Abhängigkeit entstanden ist und was sie aufrechterhält. Das ist „Kopfsache“, deshalb werden psychotherapeutische Gespräche geführt. Auch der Umgang mit Stress und die Gestaltung des Alltags haben einen Einfluss auf das Rückfallrisiko. Deshalb sind auch Arbeitstherapie, Sport, Entspannungsübungen, Naturerlebnisse, das Zusammenleben mit anderen Menschen (soziale Kompetenz) und das Einhalten üblicher Regeln des Alltags Elemente der Sucht-Rehabilitation.  

Sie werden in unserer Fachklinik dabei von einem interdisziplinären Team von u.a. Ärzt_innen, Psychotherapeut_innen, Sozialarbeite_innen, Arbeitstherapeut_innen, Sporttherapeut_innen und vielen anderen unterstützt. Module zur medizinisch – beruflichen Orientierung sind Teil der Rehabilitation.

Mitzubringen ist normale Kleidung, die den Witterungsumständen entsprechend zu wählen ist (Sommer-/ Winter-/ Regenkleidung). Wäsche kann in der Klinik gewaschen werden. 
Zudem sollten Sie Sport- und Badebekleidung,  Arbeitskleidung, evtl. Arbeitsschuhe (wenn vorhanden), Handtücher und nicht angebrochene Hygieneartikel mitbringen.  

Schreibpapier, Stifte und Briefumschläge sowie Briefmarken für den eigenen Bedarf sollten ebenfalls mitgebracht werden. 
Für behördliche Vorgänge wie Anträge, Widersprüche etc. ist es wichtig, Bescheide (z.B. ALG II, Krankengeld), Auszahlscheine, Gerichtliche Schreiben oder Sonstiges mitzubringen.

Für alle schulischen oder beruflichen Angelegenheiten sind Bewerbungen, Lebenslauf und Zeugnisse – falls vorhanden – mitzubringen.

Wir bitten Sie am Anreisetag in der Zeit von 8.00 bis 12.00 Uhr anzureisen, soweit möglich. Wenn Sie von weit weg anreisen und nicht am Vormittag anreisen können, bitten wir Sie um eine kurze Nachricht.  

Sollten Sie mit der Bahn anreisen, können Sie uns informieren. Wir werden Sie dann abholen.  

Am Aufnahmetag werden Sie in der Einrichtung von einem_einer Pat_in begleitet. Sie beziehen ihr Zimmer und werden durch den Arzt aufgenommen. Sie lernen schnellstmöglich ihren Bezugstherapeuten kennen; der mit ihnen einen individuellen Therapieplan bespricht.

Sie dürfen nicht-angebrochene Tabakwaren und Hygieneartikel mitbringen. Bei den Hygieneartikeln ist zudem darauf zu achten, dass diese keinen Alkohol enthalten.  

Da wir eine rauchfreie Klinik sind, ist das Rauchen von Zigaretten und E-Zigaretten in den Zimmern und Häusern sowie im Innenhof untersagt.  

Rauchen ist nur an den ausgewiesenen Plätzen möglich (Terrassen, Raucherhütte) 

Medizinisch erforderliche Besuche bei niedergelassenen Ärzten wie Zahnärzten, Augenärzten etc. werden von der medizinischen Abteilung vereinbart. Sie werden nach Möglichkeit von unserem Fahrdienst begleitet. Die Ergebnisse werden sowie weitere Massnahmen werden in der medizinischen Abteilung besprochen. Achten Sie bitte unbedingt darauf, alle benötigten Unterlagen (Krankenversicherungskarte, Arztbriefe, etc.) zu einem Arztbesuch mitzunehmen. Folgetermine teilen Sie unbedingt dem Sekretariat mit.

Ärztlich verordnete Medikamente können mitgebracht werden; sie können aber nur nach Rücksprache mit unserem medizinischen Dienst weiter genommen werden. Das gleiche gilt für Nahrungsergänzungsmittel (Vitamine, Präparate zum Muskelaufbau) und nicht verschreibungspflichtige Medikamente.

Wir bieten Entwöhnung für substituierte opiodabhängige Menschen an, die mit Methadon, Polamidon, Buprenorphin oder retardiertem Morphin behandelt werdenWährend unserer Behandlung wird mit Ihnen besprochen, ob die Opioidsubstitution fortgeführt werden soll oder eine langsame Abdosierung während der Entwöhnungsbehandlung erfolgen soll. Das längerfristige Ziel ist eineAbstinenz auch von verschriebenen Substitutionsmitteln.

Es ist möglich, suchtkranke Paare aufzunehmen. 

Besuche sind Sonn- und Feiertags nach Beantragung möglich. Keinen Besuch dürfen Sie von Menschen erhalten, die aktuell Drogen nehmen oder Alkohol konsumieren.

Ab dem 3.Tag dürfen Sie alleine in der Natur spazieren gehen und 2mal in der Woche in das nächst gelegene Dorf Lustadt Alltagsbesorgungen erledigen (Frisör, Sparkasse, Supermarkt).

Ab der 2.Therapiestufe (nach 4-8 Wochen) ist es möglich, einmal monatlich Wochenend-Heimfahrten (Freitag – Sonntag) zu nutzen. Dazu ist ein Antrag beim Bezugstherapeuten notwendig.

Handys sind erlaubt. Musik können Sie tagsüber mit einem Kopfhörer hören. Montags bis Freitags ab 17.00 Uhr, am Wochenende und in der Freizeit dürfen Sie eigene Lautsprecher nutzen und Musik in Zimmerlautstärke hören. 

Die Kraftsportgeräte im Sportraum können von allen Rehabilitanden in der Freizeit und zu bestimmten Zeiten benutzt werden. Ziel der Aktivitäten ist die Steigerung der körperlichen Fitness. Eine Begrenzung ist dort erforderlich, wo Verletzungsgefahr droht. Während der Rehabilitation ist der Gebrauch von Präparaten zur Nahrungsergänzung zum Zweck des Muskelaufbaus (z.B. Eiweiße, Proteine, Hormone etc.) nicht erlaubt.

Sonderkostformen wie vegetarisches Essen, Essen für Rehabilitanden mit moslemischem Glauben, die Berücksichtigung von Lebensmittelunverträglichkeiten sind möglich

Online Bewerbungsfragebogen

Es gibt einige Dinge die vorab abgeklärt werden müssen, von uns und von Ihnen. Um alle relevanten Informationen für einen erfolgreichen Therapiebeginn zusammen zu haben, können Sie bequem das Onlineformular hier nutzen. Ein_e Mitarbeiter_in wird sich dann zeitnah bei Ihnen melden.

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Bettina Lambert

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Paul-von-Denis-Str. 13
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