An sich arbeiten

Dirk und Marc setzen die Serie rund um persönliche Ziele mit einer neuen Selbsthilfe-Folge fort und führen die Diskussion zu verschiedenen Aspekten des „an sich selbst Arbeitens“. Dabei geht es nicht um Selbstoptimierung oder dem ewigen Glauben, man sei nicht genug. Es geht um den konstruktiv-kritischen Blick auf sich selbst und welche Bedürfnisse man wirklich hat. Dies in Abwägung zu den Tätigkeiten des alltäglichen Lebens wie Job, körperliche Verfassung oder auch Ehrlichkeit mit sich selbst und dem sozialen Umfeld.

In dieser Folge wagen wir den Einstieg und gehen auf erste Schwerpunkte ein. In einer der nächsten Folgen setzen wir das Thema fort.

An welchen Themen arbeitet ihr gerade oder woran habt ihr gearbeitet und wie weit seid ihr gekommen? Schreibt uns das gerne in die Kommentare, und wir nehmen die Impulse gerne in die weitere Bearbeitung des Themas hinein.

Die wichtigsten Punkte der Folge:

Es ist wichtig, dass ihr den Fokus auf euch richtet, und nicht auf andere. Vorbilder sind als Motivation gut, aber der Impuls zur Veränderung muss von einem selbst kommen. So ist mit „Arbeit an sich selbst“ nicht das Verfolgen fremder (Fake-)Ideale z.B. auf Instagram gemeint, sondern der ehrliche, reflexive Blick auf sich selbst.

Ein Herzensprojekt: Macht Freude, darf wachsen und schafft Zufriedenheit. Wenn man einen Traum realisiert, auch noch so kleine oder große, schafft das Zufriedenheit neben der oft anstrengenden Arbeit.

Job / Arbeit: Viele suchterfahrene Menschen fokussieren ihre Abstinenz auf den Bereich „Arbeit“: Sichere Jobs und gute Bezahlung für ein Leben mit einem Dach über dem Kopf und Essen für die Familie. Was aber wenn der Job keinen Spaß macht oder mehr Frust als Geld bringt? Oder gar nicht die Stabilität bietet, die man sich erhofft hat?

körperliche Verfassung / Training: Egal wie das Training aussieht, ob Joggen, Kampfsport, Gewichte Heben oder Yoga. Gesundheit des Körpers ist eine Grundlage für ein zufriedenes Leben und eine gute Basis, um an sich selbst zu arbeiten.

Ehrlichkeit: Wir werden durch unsere Gesellschaft häufig nicht zum Ehrlichsein erzogen. Heutzutage ist es nicht einfach und auch nicht normal, seine echten Gedanken und Gefühle zu zeigen, v.a. wenn man eine negative Vergangenheit hat bzw. Stigmatisierungen fürchtet.

Foto von Luis Vidal auf Unsplash

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